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Nach Jahren, in denen ich ein Buch nach dem anderen verfasste, fühle ich mich nun gewappnet, mich der Öffentlichkeit zu stellen. Fünf Romane liegen fertig in der Ruhezone des Computers und fordern mich auf, sie in die Welt zu schicken. Mit großer Spannung nehme ich diese Herausforderung an. Eine Frage beschäftigt mich dabei sehr: Was erwartet mich? Ein weiter Weg liegt hinter mir, ich schreibe seit 2004. Und mit meinen 59 Jahren bin ich nicht gerade eine junge Autorin, wenn auch junggeblieben, die sich ihrer Berufung verpflichtet sieht. Neben all den Handlungen, die ich in meinen Büchern verknüpfen konnte, habe ich weit über tausend Gedichte verfasst. In zwei meiner Werke beginnen neue Handlungsstränge stets mit einem Gedicht, die gleich einer Moritat, dem folgenden Kapitel vorausgehen, um dem Leser einen kleinen Vorgeschmack auf das zu erwartende Geschehen zu geben.

Schon in jungen Jahren liebte ich es zu schreiben. Mein erstes Gedicht schrieb ich Weihnachten 1964 im zarten Alter von nur sieben Jahren:

„Zwei Engel vom Himmel sich senken, sie wollen dem Christuskind etwas schenken. Auch drei Könige gehen, sie wollen das Kindlein gern sehen. Sie gehen mit Weihrauch und Myrrhe und ein Sternlein tut sie führen…“

So lauteten die ersten Sätze aus meiner poetischen Kinderstube. Meine Grundschullehrerin, die auch meine Aufsätze sehr zu schätzen wusste, meine Phantasie bewunderte und meinen Eltern nur die besten Fähigkeiten im Bezug auf ihre Tochter bestätigte, war begeistert von dem Gedicht einer gerade einmal Siebenjährigen. Nach der Volksschule folgte das Gymnasium. Meine Aufsätze wurden von nun an verrissen: „zu phantasievoll“. „Wenn du im Unterricht träumen willst, bist du an dieser Schule fehl am Platz!“ Ein Spruch, den ich immer wieder hören musste.

Trotz vieler Versuche der Kultusministerien, den meisten Schülerinnen und Schülern die deutsche Sprache durch ständige Analyseforderungen zu vermiesen, schaffte ich mir mein eigenes sprachliches Reich. Das brachte mir in der Schule keine guten Noten ein, aber schenkte mir Werte, auf die ich niemals verzichten möchte. Das geschriebene Worte faszinierte mich von jeher, ich mochte es, mit Wörtern zu jonglieren, mich mit Satzverknüpfungen zu beschäftigen. Doch am wichtigsten waren und sind mir fantastische Welten, in die ich eintauchen darf, die in mir existieren und die ich mit euch teilen möchte. Ich bin eine bekennende Leserin, verschlinge Bücher und fühle mich bereichert durch deren Inhalt, durch die Möglichkeit, Menschen, Charaktere und Ereignisse kennenzulernen. Es gibt nichts schöneres, als sich auf ein Werk einzulassen, um glücklich, traurig, manchmal auch zornig oder vor Spannung und Aufregung ganz verrückt durch eine Handlung zu treiben. Ich lasse Geschichten einfach auf mich wirken und fühlte mich stets bereichert.

Das ist es, was ich mir von meinen zukünftigen Lesern erhoffe. Nämlich, dass sie in meinen Romanen seelische Bereicherungen erfahren, sich mitnehmen lassen in unbekannte Dimensionen und wundervolle Welten, aber auch mit mir in dunkelste Abgründe eintauchen können, um frei und ungezwungen aus ihnen auftauchen zu dürfen.

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Meine Ausbildung als psychologische Beraterin und spirituelle Psychologin, die ich am Blome Institut in Hattingen absolvieren durfte, erleichterte mir meine Arbeit als Schriftstellerin sehr. Einige Jahre habe ich während meiner Beratertätigkeit viele Menschen mit unterschiedlichsten Geschichten und Problematiken kennengelernt, die in mir Fragen aufwarfen, die ich dem Leben sonst nie gestellt hätte. Um mir selbst diese tiefgreifenden Fragen aufs Angenehmste beantworten zu können, begann ich verschiedenartigste Schicksale zu Geschichten zusammenzufassen und mich schriftlich auf die Suche nach hilfreichen Antworten zu begeben. Das erste Buch, welches ich euch nahebringen will, entstand in erster Instanz als Kurzgeschichte, in der ich eigene schwierige Lebensumstände zu verarbeiten gedachte. Diese verselbstständigte sich eines Tages und mutierte zu einem Werk von über tausend Seiten. Zwischendurch ruhte dieses Manuskript zwei Mal, weil ich mir nicht klarwerden konnte, wie sich der Inhalt weiterentwickeln würde. An diesen Stellen habe ich aus einem Tausendseiter drei Bände entstehen lassen. Dabei habe ich den Titel der Kurzgeschichte: „Wenn Träume wahr werden“ beibehalten.