Märchenwelt

Zarte Wesen reichen dir die Hände, leiten, halten, tragen dich,

in die Reiche ungeheurer Wände, mit Mauern hoch, ich fürchte mich.

Sehe ich die dunkle Seite, hör´ ich auch der Feen Klang,

suche ich mit dir das Weite, denn im Herzen klopft es bang.

Wohin mag der Weg uns führen, Riesen säumen unsern Schritt,

Zoll soll ich dem Pfad gebühren, stolpern rauf den Teufelstritt.

Nimmt es niemals wohl ein Ende, Märchen, Glauben, Zauberei,

sehe ich im Licht die Wende, rennen wir, dann sind wir frei.

Monster, Geister, Gruselwesen jagen treibend hinterher,

Zauberin, ganz weiß gewandet, setzt sich gegen sie zur Wehr.

So am Schlusse der Geschichte steht ein Ende voller Glück,

Gehn mit ihnen zu Gerichte, doch Märchen sind ein Meisterstück.

Weil sie uns so vieles sagen und uns große Wunder zeigen,

weil sie uns in Fernen tragen, denen wir uns gern zugeneigen.

Darum fassen wir die Hände, zarter Wesen engelsgleich.

mit dem Wunsch auf Abenteuer, folgen wir ins Märchenreich.

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